Schneider, Burkhart: Die Briefe Pius’ XII. an die deutschen Bischöfe 1939-1944
Kommission für Zeitgeschichte, Research Center, Bonn

Kommission für Zeitgeschichte

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Schneider, Burkhart: Die Briefe Pius’ XII. an die deutschen Bischöfe 1939–1944,
Mainz 1966

(Veröffentlichungen der Kommission für Zeitgeschichte, Reihe A: Quellen, Bd. 4)

Burkhart Schneider: Die Briefe Pius’ XII. an die deutschen Bischöfe 1939–1944.

Burkhart Schneider: Die Briefe Pius’ XII. an die deutschen Bischöfe 1939–1944.

»Für den Stellvertreter Christi wird der Pfad, den er gehen muß, um zwischen den sich widerstrebenden Forderungen seines Hirtenamtes den richtigen Ausgleich zu finden, immer verschlungener und dornenvoller, so daß es oft schmerzvoll schwer ist zu entscheiden, ob Zurückhaltung und vorsichtiges Schweigen oder offenes Reden und starkes Handeln geboten sind«, so schrieb Pius XII. einmal.

Die Veröffentlichungen von 124 persönlichen Briefen Pius XII., die durch einen geheimen Kanal an die Nuntiatur in Berlin gingen und von da an die Bischöfe weitervermittelt wurden – das ist ein zeitgeschichtliches Ereignis ersten Ranges.

Die Briefe geben unmittelbaren Aufschluß über die Bemühungen des Heiligen Stuhles um Beendigung oder wenigstens Begrenzung und Humanisierung des Krieges, über die Maßnahmen zur Hilfe für Unterdrückte, Verfolgte und Gefangene und schließlich über die immer schwieriger werdende Lage, in die sich der Papst selbst hineingestellt sah.

Pius XII. kannte aus langjähriger Erfahrung die Lage in Deutschland und auch fast alle deutschen Bischöfe. Durch seine ausgezeichneten deutschen Sprachkenntnisse war es ihm möglich, die meist deutsch abgefaßten Briefe selbst zu redigieren. In der vorliegenden wissenschaftlichen Edition sind alle Textvarianten wiedergegeben.

Die vorliegende Ausgabe enthält außerdem die Protokolle der beiden Konferenzen, die der Papst unmittelbar nach seiner Wahl im März 1939 mit den vier deutschen Kardinälen abgehalten hat, sowie einen Brief des Papstes an Hitler.

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