Stasiewski, Bernhard: Akten deutscher Bischöfe über die Lage der Kirche 1933-1945, Bd. II
Kommission für Zeitgeschichte, Research Center, Bonn

Kommission für Zeitgeschichte

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Stasiewski, Bernhard: Akten deutscher Bischöfe
über die Lage der Kirche 1933–1945, Bd. II: 1934–1935, Mainz 1976

(Veröffentlichungen der Kommission für Zeitgeschichte, Reihe A: Quellen, Bd. 20)

Bernhard Stasiewski: Akten deutscher Bischöfe über die Lage der Kirche 1933–1945, Bd. II: 1934–1935.

Bernhard Stasiewski: Akten deutscher Bischöfe über die Lage der Kirche 1933–1945, Bd. II: 1934–1935.

Dieser Band setzt den 1968 erschienenen Band I fort. Er enthält die Nummern 175 bis 239 a und umfaßt damit den Zeitraum von September 1934 bis September 1935. Die Anmerkungen und der Anhang erschließen ebenfalls eine Fülle wichtiger Schriftstücke aus kirchlichen und staatlichen Archiven, die zum großen Teil erstmalig veröffentlicht werden. Die Protokolle der Plenarkonferenzen des deutschen Episkopats sind mit allen Anlagen in vollem Wortlaut gebracht; sie finden eine Ergänzung durch die Niederschriften der bischöflichen Partikularkonferenzen.

Briefe und Eingaben des Kardinals Bertram, des Vorsitzenden der Fuldaer Bischofskonferenzen, an alle deutschen Bischöfe, einzelne Oberhirten, staatliche Dienststellen und Parteiinstanzen, Schreiben des Kardinalstaatssekretärs Pacelli, der Kardinäle Faulhaber und Schulte, des Erzbischofs Gröber, der Bischöfe Bares, Berning, Bornewasser, von Galen, Machens u. a., Predigten, Hirtenbriefe und Kanzelverkündigungen, die Denkschrift des deutschen Episkopates vom 20. August 1935 an Hitler, Memoranden und Gutachten katholischer Verbände: sie alle verdeutlichen den Kampf der Kirche gegen die Einschnürung ihrer Wirkungsmöglichkeiten im öffentlichen und privaten Leben.

Die deutschen Bischöfe verhandelten in dieser Zeit um die Formulierung der Ausführungsbestimmungen des Artikels 31 des Reichskonkordats (Bestandsgarantie der katholischen Organisationen und Vereine); sie traten ein für Konfessionsschulen, eigene Presse und Ausbau der Katholischen Aktion. Geleitet wurden sie dabei von der Sorge um die Reichweite der Seelsorge und die Rechte der Kirche. Ihr Argument war, »daß die friedliche Zusammenarbeit zwischen Staat und Kirche beiden Teilen bessere Dienste leiste als ein Kulturkampf«.

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